Websiten optimieren – hier liegt das grösste Potenzial

Eine der wichtigsten Aufgaben für Website-Betreiber ist es, die Surferfahrung der Besucher so angenehm wie möglich zu gestalten. Bereits der Aufruf der Startseite ist entscheidend: Durch zu lange Ladezeiten verlieren Sie unnötig viele Interessenten – ein Thema, das mit dem zunehmenden mobilen Traffic weiterhin an Bedeutung gewinnt. Wenn Sie die Website-Performance im Auge behalten und regelmässig verbessern, stellen Sie schnell fest, dass Ihre Besucher mehr Zeit auf Ihrer Website verbringen und nicht bereits nach einem einzelnen Seitenaufruf verschwinden, sondern mehrere Pages öffnen werden. Positiver Nebeneffekt: Sie steigen so auch in der Gunst der Suchmaschinen und profitieren von besseren Rankings.

WebP – Das effiziente Format für Bilder im Web

Die Ladegeschwindigkeit zählt schon seit geraumer Zeit zu den wichtigsten Stellschrauben bei der Optimierung einer Website. Nicht nur Besucher, sondern auch Suchmaschinen ziehen die Zeit, die beim Aufruf einer Seite ins Land streicht, als wichtiges Bewertungskriterium heran. Ein schlanker und komprimierter Code oder der Einsatz von Caching-Mechanismen zählen ebenso zu den erprobten Lösungsansätzen für eine schnelle Webpräsenz wie die Verwendung komprimierter Bilder. Letztere sind – als gestalterisches und untermalendes Element – in vielen Projekten in grosser Zahl eingebunden, wobei ihr Einfluss auf die Ladezeit oft unterschätzt wird.

Mit diesem Problem hat sich u. a. der Suchmaschinenriese Google befasst und mit WebP schon im Jahr 2010 sein hauseigenes, lizenzfreies Bildformat für schnellere Websites präsentiert. Doch was genau steckt eigentlich hinter dem Webformat, das aus dem Video-Codec VP8 hervorgegangen ist? Und wie schlägt es sich im direkten Vergleich mit etablierten Grössen wie JPEG?

Was sind Progressive JPEGs?

Das im Web am häufigsten verwendete Bildformat ist das JPEGRund 71,4 Prozent aller Websites enthalten Fotos und Grafiken in diesem Format. JPEG ist aber tatsächlich nur ein Oberbegriff für eine Norm der Bildkomprimierung. PJPEGs, auch Progressive JPEGs genannt, gehören ebenfalls zu dieser Norm. Progressive JPEGs komprimieren Fotos und Grafiken auf eine spezielle Art, die im Browser dafür sorgt, dass die Dateien anders als „normale“ bzw. Baseline JPEGs geladen werden.